Einige von Ihnen und Mitglieder meiner Familie haben mich nach der Insolvenz im Jänner gedrängt, ein Buch über die Geschichte der Strom-Boje zu schreiben, weil Sie glauben, dass das eine interessante und vor allem notwendige Story wäre.
Und auch ich fand, dass das gelingen könnte, weil ich ja in all den Jahren ausführliche Aufzeichnungen geführt habe, zum Teil, weil sie von einem Behördenvertreter als sog. Ausführungsoperat sogar verlangt wurden. Es war also das Schreiben nur insofern eine Herausforderung, weil diese Aufzeichnungen so unglaublich umfangreich geworden sind, und ein allfälliges Lesepublikum diese vielen auch technischen Details ja gar nicht interessieren würden. Ich musste also kürzen, glätten, aussortieren, streichen, alles neu formulieren. Die vielen vorkommenden Personen sortieren nach unterstützend – diese daher gerne mit Echtnamen nennen, oder Schaden anrichtend – diese mit Pseudonymen nennen, um mir Prozesse zu ersparen.
Nachdem das mein erstes Buch ist, war es wieder eine neue Erfahrung, eine von vielen unverhofften ungeplanten, aber trotzdem schöne Herausforderung. Und es hat mir auch geholfen, ein wenig Distanz zu den vielen unguten Begebenheiten herzustellen, mich der schönen und angenehmen Begegnungen mit den vielen Unterstützern zu erinnern. Ich habe zusätzlich auch des besseren Verständnisses meiner Person wegen, und der Vollständigkeit halber meine Vorgeschichte mit Kindheit im Waldviertel und Jugend in der Wachau und einigen anderen wichtigen Projekten im Laufe meines Lebens vorangestellt.
Natürlich wollte ich das Buch auch von einem Verlag herausgeben lassen, aber nur wenige haben angebissen, und keiner von denen wollte diesen ausschließlich wahrheitsgemäß Tatsachen wiedergebenden Text unbehandelt veröffentlichen, es müsste ein Medienanwalt beigezogen werden, denn der Verlag würde dann nicht nur die Herstellungs- und Vertriebskosten, sondern auch noch dessen Anwaltskosten auch das Risiko allfälliger Gerichtskosten zu tragen haben. Und den Text dann so glätten, dass er völlig neutral und den Verlag ungefährdend veröffentlicht werden könnte, hätte den Zweck des Buchs – die echte Darstellung des Geschehens – völlig in Frage gestellt.
Daher habe ich mich nun entschlossen, den Text nicht als Buch zu veröffentlichen, auch nicht im Eigenverlag, sondern auf Verlangen als pdf kostenlos zur Verfügung zu stellen. Damit verzichte ich auf allfällige Tantiemen, die angesichts der gering zu erwartenden Auflage ohnehin gering wären. Der Text unterliegt natürlich dem Urheberrecht, es darf daraus nur mit meiner schriftlichen Einwilligung zitiert und weiter gegeben werden. Sollte irgendjemand trotzdem klagen, ist mir das wurscht, weil es keinen Ertrag gibt, der gepfändet werden könnte, und sowieso nach diesen letzten Entwicklungen bei mir nichts mehr zu holen ist.
Wenn Sie das interessiert, senden Sie bitte eine mail mit Ihren Kontaktdaten, ich werde Ihnen das PDF - 150 Seiten mit vielen bisher unveröffentlichten Bildern umgehend und kostenlos zusenden.
„Die beachtliche Geschichte der Strom-Boje“
Zur Frage: Wie geht es mit der Strom-Boje weiter? – Hier in der österreichischen Donau derzeit nicht, weil die ViaDonau die Alleinverwalterin der Donau ist, und einen umfangreichen Prozess gegen sie werde ich nicht finanzieren können. Darüber hinaus hat man meinen Ruf sehr beschädigt, immerhin musste die Aqua Libre GmbH liquidiert werden. Vielleicht hilft ja dieser Text, meinen Ruf wieder etwas zu verbessern, mich, meine Mitgesellschafter und treuen Mitarbeiter und die Strom-Boje selbst zu rehabilitieren.
Ob es international noch einmal einen Neuanfang gibt? Dazu ist derzeit nichts offiziell zu berichten, keinesfalls aber nicht mehr mit mir als Verantwortlichen, sondern nur als Lizenzgeber und beratender Knowhow-Träger.
Mit herzlichen Grüßen
Fritz Mondl
2404 Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 50
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.strom-boje.at
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